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Geschichte Langkawis
Die Insel Langkawi wir im frühen 17. Jahrhundert das erste Mal in europäischen Schrften erwähnt. Damals wurde sie v.a. wegen des vornehmlichen Pfefferanbaus angesteuert. Die Kontakte zwischen Europäern und Inseleinwohnern waren jedoch sowohl zeitlich, als auch örtlich sehr beschränkt. Und so war das Inselarchipel in erster Linie Unterschlupf von Piratenbanden, die ihr Unwesen in der Straße von Melakka trieben.
Die wenigen Menschen, die auf Langkawi siedelten, lebten bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ausschließlich von Fischerei, Reis-, Pfeffer- und Kautschukanbau und trieben lange Jahre vorwiegend Handel mit den Einwohnern der nahen Festlandküsten und Nordsumatras. Die dichtbewaldeten Inseln waren immer schwer zugänglich, Siedlungen lagen ausschließlich an den flacheren Küstenabschnitten. Wie andere Inseln in Südostasien, wurde auch Langkawi als Strafexil und Ort der Besserung für Gefangene und politische Aufrührer genutzt. Der Reiz, den die Inseln heute verkörpern, war ehemals völlig unbekannt, und so galt Langkawi als von der Welt vergessenes und an Langeweile und Einsamkeit kaum zu übertreffendes Land. Vielleicht liegt darin ein Grund dafür, dass Langkawi sich im Laufe der Geschichte zur Insel der Legenden entwicklete, die von Generation zu Generation weitererzählt und fester Bestandteil der Kultur der Insel wurden, und noch heute Magie und Zauber verbreiten.
Die berühmteste Legende ist die von der thailändischen Bauerstochter Mahsuri, die im 19. Jahrhundert auf Langkawi lebte und die Inseln mit einem Fluch belegt haben soll, der über sieben Generationen andauerte, die Bewohner mit Armut und Verderben strafte, und erst Anfang der 90er Jahre beendet war. Gerade so lange, bis die Regierung Malaysias entschied, Langkawi quasi über Nacht zum führenden Tourismusziel auszubauen.
Lesen Sie die Legende unter folgendem Link: villa-padi.com/umschau/mahsuri.htm
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